TransAlp Trail „Light“: Von Nauders zum Gardasee! 12.500 Tiefenmeter hinunter.

Wenn wir Mountainbiker es wollen, treten wir natürlich alle Berge gekonnt und (fast) mühelos hoch: Nun, dafür gibt es hier bei dieser besonderen „Light“ Tour durchaus noch Gelegenheiten: Nur 5.000 Höhenmeter hinauf, die sich aber mehr oder weniger gleichmäßig auf 6 Etappen verteilen, einige Schiebepassagen inclusive. Aber man muss sich ja nicht mehr als nötig plagen: auf dieser Tour nutzen wir die vorhandenen, angenehmen „Aufstiegshilfen“. Denn klingt „Sentiero Italia E5“ mit nur 700 hm hinauf, dagegen 2.300hm hinunter nicht verlockend? Und der gute, alte Tremalzo! Der Schotter im oberen Teil erfordert volle Aufmerksamkeit. Und die Trails hinter Nota sind ein wahrer Genuss. Da lassen wir uns gerne von Luca die malerische Straße zum Rifugio Garda hoch shuttlen. Und am letzten Tag fahren wir einen der Top-Ten Gardasee-Trails  am Monte Baldo Altissimo…

Kurz gefasst:
Die Steigungsdaten sorgen im Vergleich für die Wertung „Light“. Die Abwärts-Daten dagegen sind respektabel, mit überschaubaren technischen S2 Passagen und reichlich neuen, flowigen Trails. Die Hochgebirgs-Panorama-Trail-Kombinationen – die die Seilbahnen ermöglichen – sind ein Genuss. Wer sein Bike abwärts gut beherrscht, auch vor einigen deftigen Absätzen und dicken Wurzeln (>S2) nicht scheut (oder auch mal vorher absteigt), ist hier auf einer „nicht extremen“ Trail-Tour richtig.
Der Start in Nauders erlaubt einen fulminanten Einstieg vom Plamort auf dem „Bunker-Trail“ hinunter nach Reschen, wir sind zügig in vier starken Trail-Etappen am Gardasee und haben noch zwei Tage für Tremalzo und einen der Gardasee Top-Trails, die wir je nach Lust, Laune und Fahrkönnen auswählen.

Zusammen ca. 360 km// ca +5.000 hm // ca. – 12.500 tm.
NEU in 2019: Individuelle Termine zusätzlich mit „Wunschzielen“/-etappen
Preis auf Anfrage

7 x Übern. ***Sport-Hotels im Doppelzimmer/ 6 Abendessen . Lift- und Shuttlekosten wie angegeben. Täglicher Gepäcktransport, Rücktransport im lizenzierten Kleinbus mit Spezial-Anhänger.
Schon ab 4, max.  mit 8 Teilnehmern.

Fragen: 

biketours3[at]gmail.com 

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Dank für die schönen © Fotos an Stephan L., München . Rider : Johannes L ; Yoshi S

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Der Ablauf und die Highlights

Unsere Tourwoche startet (nach der eigenen Anreise) in Nauders in unserem Starthotel. Wir treffen uns dort um 18:30 zur Begrüßung, zum Kennlernen (wenn sich eh nicht schon allen von früher kennen) und der Vorstellung der Tour. Anschließend gemeinsames Abendessen. Leistung Ü-A

Tag 1 Nauders >Meran: Nach kurzem Einrollen Richtung Reschenpass geht es per Muskelkraft ( Der Lift ist noch nicht in Betrieb) hinauf zum Plamort, das war die höchstgelegene Panzersperre Mussolinis, ein Wahnsinn!. Es folgt der „Fotofelsen“(erste Seite, kleines Bild!) mit Blick auf Reschensee bis hin zum Ortler. Dann kommt der erste Flowtrail vom Plamort nach Reschen, sehr fein! Danach das bekannte Vinschgau-Berg-ab-cruising mit Ortler-Panorama, später hoffentlich noch Marillenknödel in Laas, und ebenso saftige Trails um Morter herum. Dann flugs hinab nach Meran! Das sind viele Kilometer für den ersten Tag, aber alles machbar! Übernachtung in Meran.
Leistung: Ü-A-F;  ∑ 98 km; +1031hm; -2.625tm

Tag 2 Meran2000 >Bozen>Kurtinig: Supertrails auf dem E5 Sentiero Italia hoch auf dem Haflinger Höhenweg (Stoanerne Mandeln, Möltener Kaser, Jenesien). Dann lange flach an der Etsch entlang zum Hotel an der „Weinstraße“.
Leistung: Ü-A-F; 1 x Seilbahn ∑ 64 km; +995hm; -2.394tm

Tag 3 Kurtinig >Andalo/ Fai Pagenella: Heute geht es mal ganz ohne Fremdeinwirkung hinauf! Zunächst gleiten wir noch durch das Etschtal, an der Noce entlang und dann geht es hoch durch „Brunos Heimat“ nach Fai Pageanella. Fazit: „Auf guten Wegen gewinnen wir heute sehr rasch an Höhe“, sagte man das nicht so? Übernachtung in Fai Paganella.
Leistung: Ü-A-F; ∑ 32 km; +1.177hm; -436tm

Tag 4 Fai > Gardasee: Am Morgen fahren wir uns erst berghoch etwas warm, bevor wir mit der Seilbahn hinauf auf die Höhentrails der Monte Gazza liften. Feine Secret-Trails der „Hochebene“ liegen vor uns,  links tief unten liegt Trento, rechts unten der Molvenosee. Heute hat’s einige kurze, aber kernige Schiebepassagen. Nach Ranzo hinunter geht es nach Lust, Laune und Fahrkönnen ganz oder teilweise auf dem Margonetrail und danach kommt ein wundervolles Sahnestückchen, das von der bekannten Piste unscheinbar zum Castel Toblino abzweigt. Der Rest wird im Windschatten zum Gardasee zurückgelegt. Übernachtung  in Torbole, direkt am See.
Leistung: Ü-A-F; 1 x Seilbahn ∑ 58km; +717hm; -2.416tm.

Wir bleiben jetzt drei Nächte in unserem Hotel direkt am Gardasee.

Tag 5 : Den Tremalzo und die Trails nach Pregasina und die gute, alte Ponale-Strasse muss man einfach gefahren sein! Wir lassen uns von Luca hoch zum Rifugio Garda shuttlen, treten noch etwas auf der alten Militärpiste hoch und nach dem kurzen Tunnel geht es bergab auf der berühmten gewundenen Schotterpiste. Von Roccetta nach Pregasina versteckt sich ein wundervoller Trail. Übernachtung wie oben.
Leistung: Ü-A-F; 1 x Shuttle ∑ 32km; +349hm; -2.070tm

Tag 6 Monte Baldo : Zwar ist „Gardasee ohne Geröll“ wie Gardasee ohne See! Aber je nach Lust und Fahrkönnen werden wir alternative TopTrails fahren. Das legen wir am Vorabend gemeinsam fest.

Und am Abend das must-do seit zwanzig Jahren: Zu Chiara und Gianni in den „Surfers Grill“! Übernachtung wie oben.
Leistung: Ü-F; 1 x Shuttle ∑ 34km; +234hm; – 1.178tm

Tag 7: Nach dem Frühstück Rücktransport nach Nauders im Kleinbus mit Spezial-Fahrradanhänger. Ankunft je nach Verkehrsaufkommen gegen 13:00

Das HeadCam-Video der Highlights von Yoshi S.: