TransDolomiti „Speciale“

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Es gibt viele eindrückliche Berge und Landschaften auf dieser Welt, aber nirgendwo sind sie so einzigartig und so grandios wie in den Dolomiten. Diese Mountainbike-Tour beginnt noch sanft am Rande. Aber schon gleich nach dem ersten Liftanstieg zum Kronplatz be­kommen wir beim 360° Rundum-Blick „Gänsehaut-Feeling“: Hinter uns der schneebedeckte Alpenhauptkamm und vor uns die markante „Drei-Finger-Spitze“, das Tor zu Fanes, Sella und Marmolada, unseren Zielen in dieser Tourenwoche.
Hier kombiniere ich das Beste aus einer „Trans“-Tour mit einem Maximum an Singletrail-Höhepunkten, die wir ausgiebig genießen können: am Grödner-Joch bleiben wir zwei Nächte, um die legendäre Sella-Runde zu biken. In Alleghe haben wir drei Tage Zeit, um (fast) alle Höhepunkte zu erfahren! Und die längeren Hotelaufenthalte mindern morgendlichen „Packstress“ und ermöglichen auch mal einen bike-freien „Entspannungstag“!

TransDolomiti „Speciale“
NEU in 2019: Individuelle Termine zusätzlich mit „Wunschzielen“/-etappen
Preis auf Anfrage
Gesamt  263 km, Höhenmeter auf 5.161 m, Tiefenmeter ab 16.218 m
Leistungen:
7x Übernachtung und Halbpension (Frühstück und Abendessen) in ***Hotels
14 x Seilbahn, 1 Shuttle
Tourenführung durch biketours3
Gepäcktransport
teilweise Bikewäsche-Service

Rücktransport  zum Startort
Durchführung ab 4 Teilnehmern
Wetterbedingt kann es zu Änderungen im Tourablauf kommen.Zusatzkosten, wie Getränke, Mittagessen etc. nicht enthalten.

Info:biketours3[at]gmail.com

 

Tag 1: Anreise nach Bruneck/Olang im Pustertal/Südtirol
Wir treffen uns am ersten Abend um 18.30 zur Begrüßung und Tourbesprechung in der Lobby des Hotels. Danach gemeinsames Abendessen
Abendessen, Ü, F


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Tag 2  Kronplatz >S. Vigil
Der Tag beginnt mit einer entspannten Liftung hinauf zum Kronplatz: Herrliche Blicke tun sich auf! Sehr schön dann auch der anschließende Freeride den „Herrensteig“ hinunter, zurück zur Talstation. Alternativen sind z.B. der Furcia-Trail, wenn es nicht so „wild sein sollte“. Wieder oben angekommen, fahren wir einen meiner Lieblingstrails , den WW 8 nach Maria Saalen. (Hier gibt es tollen Kuchen, n.B.). Über eine schmale Straße – hoch über dem Gadertal – geht es immer leicht bergauf, bis wir die „Weißen Berge“ der Fanes weit vor uns sehen. Bis St. Vigil geht es weiter auf der Bergstraße.
33 km/+800 hm /-2.700 hm/ Höhe max. 2.231 m (Ü+HP)


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Tag 3  S. Vigil>Fanes>Corvara
Wir fahren morgens durch das Pederü-Tal flach bergan auf Schotter, Trail und auch etwas Asphalt bis zum Talschluss an der Pederü-Hütte. Links beeindrucken die lotrechten Felswände. Nun geht es auf dem Schotterweg bergauf zur Fanes-Alm. Mit durchschnittlich 10% Steigung schon fast gemütlich (kleiner Scherz)! Nach kurzer Einkehr in einer Hütte geht es nur noch 114 hm Höhenmeter hinauf zum Limojoch und dann durch ein weites, hochalpines Tal, das Gran Pian, leicht ansteigend hinauf. Es folgt eine Schiebepassage  hinab zur Capanna Alpina, wo wir einkehren. Dann geht es weiter über Trails und schmale Wege nach St. Kassian. Unten nehmen wir die Gondelbahn hoch zum Piz Surega auf 2.002 m Höhe, haben noch eine nette kleine „Rampe“, bevor wir auf Schotterwegen und Trails hinunter nach Corvara rollen. Unser Hotel ist Kolfuschg, was uns eine „leichte Bergankunft“ beschert. Übernachtung in Kolfuschg.
40 km/+1.261 hm /-1.400 hm/ Höhe max. 2.174 m (Ü+HP)


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Tag 4  SellaRonda
Bei Skifahrern ist die Sella-Runde ein legendärer Begriff. Mit dem Mountainbike ist es eine ebenso spannende Tour. Wir lassen uns gleich morgens Richtung Pralongia liften, einige Höhenmeter aus eigener Kraft bis dahin auf den Höhenwegen bleiben uns aber nicht erspart. Oben auf der Kuppe schauen wir uns um: Alpenhauptkamm weit im Hintergrund, Kreuzkofel und Fanes, Sellastock und das Ziel der nächsten Tage, die Marmolada. Aber erst mal geht es auf Trails über Wiesen hinab zur Murmeltier­hütte. Hier folgt ein schöner Trail hinüber zum Passo Campolongo. Wir lassen uns liften und genießen einen langen, wunderschön geshapten, Trail mit einigen kniffligen Passagen hinab nach Arabba. Mit der Kabinenbahn fahren  wir hinauf zur Porta Vescovo. Vor uns liegt auf der anderen Talseite der Marmolada-Gletscher. Wir fahren heute aber auf der anderen Seite zunächst auf der steilen Schotterpiste und einen Singletrail hinab zum Sessellift, der uns über die „Murmeltierwiese“ hinauf zum Pordoi-Joch bringt.Über Trails und über die Skipisten geht es rasant hinunter nach Canazei und nach Campitello. Der Sellastock ist ein gigantischer Anblick, sowohl beim Downhill als auch bei der folgenden Auffahrt mit der Seilbahn. Oben wartet ein langer Wiesentrail auf dem Weg hinab nach Wolkenstein. Die letzte Auffahrt mit der Dantercepies-Seilbahn bringt uns zum Grödner Joch und der Abfahrts-Sause auf perfekt gebauten Trails im Schatten der eindrucks­vollen Felstürme Campidel und Brunico hinunter Richtung Corvara.  Übernachtung wieder in Kolfuschg.
56 km/+ 770 hm /- 4.041 hm/ Höhe max. 2.478 m (Ü+HP)


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Tag 5: Kolfuschg>Alleghe
Weil es so schön war und es anders keinen Sinn macht, biken wir heute noch mal zu Anfang die Strecke des Vortages bis zur Seilbahn zur Porta Vescovo. Am Südhang traversieren wir dann aber die Bergflanke mit der Marmolada auf der anderen Bergseite, tief unter uns liegt der Fedeia-See. An einer Felsnase ist etwas schieben und tragen erforderlich. An der Berghütte des Passo Padon bietet sich die Einkehr an, bevor es auf einem alpinen Trail zur Crepe Rossa geht. Über Malga di Laste und Ronc bringen uns Trails – heute einer schöner als der andere – hinunter nach Alleghe. Übernachtung in Alleghe.
38 km/+ 730 hm /- 2.663 hm/ Höhe max. 2.478 m (Ü+HP)


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Tag 6: Alleghe „Rosetta“
Heute wartet ein weiteres landschaftliches und biketechnisches Highlight auf uns. Wir lassen uns entspannt zum Passo Rolles shutteln, damit wir mit der nötigen Kraft die heutigen Abwärts-Passagen meistern. Aber zunächst gleiten wir über die Paßstraße und Trails hinunter nach S. Martino di Castrozzo und fahren mit den Seil­bah­nen hinauf auf die Hochebene Alto Piano della Pale di S. Martino. Dieser Anblick wird jeden „umhauen“, so einzigartig ist er. Nach der Pause im Rifugio Rosetta fängt der spannendste Teil der der ganzen Tourwoche an: Über felsige Trails, auch kurz mal bergauf (schiebend), an zwei Stellen auch relativ schmal und ausgesetzt, geht es unendlich lange bergab bis Taibon. Zum Ausklang biken wir über die alte Straße gemütlich hinauf nach Alleghe. Das ist ein Biketag, den man nicht vergessen wird! Übernachtung in Alleghe.
45 km/+ 700 hm /- 3.164hm/ Höhe max. 2.633 m (Ü+HP)


 

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Tag 7: Alleghe „Strada della Vena“
Das ist die historische Route, auf der die im Tal geschmiedeten Eisennägel mühsam in die anderen Täler transportiert wurden, aber eine „Straße“ ist das mitnichten! Direkt gegenüber von unserem Hotel geht der Lift hinauf zum Col dei Baldi auf 1922m. Zu unserer Rechten ist die monströse Felswand der Civetta, die 2.200 m hoch senkrecht aufragt. Wir gleiten mit den Sesselliften und unseren Bikes gemütlich bergauf, dann geht es durch eine Almenlandschaft bergab und bergauf. Ein ruppiger Trail bergab bringt uns zu einem längeren Anstieg von Selva di Cadore Richtung Passo Giao zunächst auf Schotter und dann auf der Passstraße: 600 hm auf 8 km. Zur Belohnung gibt es den alten Sesselift vom Rifugio Fedara hoch zum Rifugio Averau. Hin und wieder bikt (!) das auch jemand, das sind 388 hm auf 1,5 km, also knapp 30% im Durchschnitt auf weichem Schotter. Das Rifugio Averau liegt grandios in einer schroffen Scharte zwischen Nuvolau- und Averau-Spitze. Nun geht‘s bergab. Die Flanke des Averau traversieren wir auf einem Pfad, dann führt der Weg über hochalpine Wiesen hinüber zum Einstieg in die Trails der Strada Vena, die nach S. Lucia hinab nach Caprille ein grandioses Finale bereit halten. Basta e finito! Nach einem Eis rollen wir gemütlich zurück nach Alleghe, zum Weizenbier auf der Hotelterrasse mit Blick auf die Civetta! Übernachtung in Alleghe.
44 km/+ 900 hm /- 2.384 hm/ Höhe max. 2.413 m (Ü+HP)

Tag 8: Ende der Tourwoche und individuelle Heimreise
Morgens lassen wir uns zu unseren Autos shutteln, genießen dabei noch mal das Dolomiten-Bergpanorama und treten die Heimreise an.

 

 

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Dank für die Fotos an Stephan Leopold aus G. bei M.